Der richtig eingestellte Luftdruck ist bei Motorradreifen noch wichtiger als beispielsweise bei PKW-Reifen.
Insbesondere ein zu geringer Reifendruck ist ein deutlicher sicherheitsrelevanter Mangel.
Das so genannte Walken des Reifens führt zu einer Erhitzung und es kommt in dessen Folge zu einer Verschlechterung der
Fahreigenschaften und der Lenkbarkeit. Der richtig eingestellte Luftdruck ist abhängig vom Reifentyp und wird vom Hersteller
des Motorradreifens angegeben. Da sich Luft bei höheren Temperaturen ausdehnt, muss der Luftdruck immer am kalten Reifen
kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden. Der Reifenluftdruck sorgt entscheidend für die Tragfähikeit des Motorradreifens.
Die Reifenhersteller geben deshalb sowohl für das leere als auch für das voll beladene Motorrad den geeigneten Luftdruck an.
Um eine höchstmögliche Sicherheit beim Motorradfahren zu gewährleisten sollte bei Motorradreifen eine Kontrolle des Luftdrucks
in Abständen von ca. 1-2 Wochen erfolgen.